Diese Seite befindet sich aktuell noch im Aufbau

Förderung impffreundlicher Infrastruktur

Studien identifizieren drei zentrale Ansatzpunkte zur Steigerung der Impfquote: adressatengerechte Information, niedrigschwellige Impfangebote und effektive Erinnerungs- und Einladungssysteme (RKI-Interventionsstudie InveSt HPV; »digiMed-HPV«-Abschlussbericht).

In Deutschland erfolgt die HPV-Impfung meist in kinder-, hausärztlichen oder gynäkologischen Praxen, oft im Rahmen der Jugenduntersuchung J1. Die Teilnahme an J1 ist jedoch gering, und Erinnerungsmechanismen fehlen weitgehend. Mobilität und fehlende primärärztliche Anbindung erschweren die Erreichbarkeit der Zielgruppe zusätzlich.

Um Impfhürden zu senken, sind Impfangebote im Alltag, sprachsensible Ansprache und die Klärung der Kostenübernahme wichtig. Auch die Integration der HPV-Impfung in andere Gesundheitsmaßnahmen und eine Vergütung der Impfaufklärung können beitragen. Digitalisierung bietet Chancen für gezielte Information und Erinnerung, klassische Wege wie Posteinladungen bleiben aber relevant. Das Handlungsfeld „Impffreundliche Infrastruktur“ zeigt Maßnahmen und Perspektiven auf, die auf kommunaler, Länder- und Bundesebene weiterentwickelt werden können.

In diesem Kapitel finden Sie:

Beispiele bestehender Projekte und Maßnahmen für niedrigschwellige Impfangebote:

  • Aufbau einer Infrastruktur für eine verbesserte Kommunikation und Koordination
  • Schulimpfungen
  • Allgemeines Impfangebot durch den ÖGD
  • Impfen in Humanitärer Sprechstunde des ÖGD

Beispiele bestehender Maßnahmen für ein verbessertes Impfmanagement:

  • Einladung zur Jugendgesundheitsuntersuchung J1
  • Impfmanagement-Software-Systeme für die ärztliche Praxis
  • Praxis-App

Letzte Aktualisierung: 27.11.2025