Impfstoffe & Sicherheit

Lieferengpässe bei Impfstoffen

Liste der aktuell nicht verfügbaren Impfstoffe

Kann ein Hersteller aufgrund unerwarteter hoher Nachfrage oder einer Unterbrechung der Lieferkette über länger als zwei Wochen der Auslieferung eines Impfstoffes nicht nachkommen, so handelt es sich um einen Lieferengpass. Der Hersteller meldet den Lieferengpass an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI).

Das PEI informiert darüber, welche humanen Impfstoffe beim Hersteller aktuell nicht verfügbar sind und wann diese Impfstoffe wahrscheinlich wieder lieferbar sind.

Es werden nur Lieferengpässe von Human-Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten veröffentlicht.
Die Liste des PEI gibt keine Angaben darüber, wie groß der Bestand an verfügbaren Impfstoffdosen in den Filialen des pharmazeutischen Großhandels, in einzelnen Apotheken oder Arztpraxen ist.
 

Handlungshinweise der STIKO: Grundsätzliches Vorgehen und mögliche Priorisierung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) bewertet die ihr vorliegenden Informationen zu Lieferengpässen dahingehend, ob diese Einfluss auf die Umsetzung der STIKO-Empfehlungen haben könnten. Sie gibt Handlungshinweise, welche anderen Impfstoffe wahlweise verwendet werden können oder welche Personengruppen vorrangig geimpft werden sollten. Das ist dann besonders wichtig, wenn kein alternativer Impfstoff in derselben Zusammensetzung zur Verfügung steht.

Mitteilungen der STIKO zum Impfen bei eingeschränkter Verfügbarkeit von Impfstoffen sowie Handlungsempfehlungen der STIKO.

 

Letzte Aktualisierung: 19.03.2020

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