Bunte Knetfiguren halten sich an den Händen. Man sieht die Figerabdrücke auf der Knete.

Die NaLI

Aktivitäten

Gemeinsam aktiv

Bundes- und Landesweite Aktivitäten und Maßnahmen der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen (NaLI):

Stärkere Verankerung des Themas Impfen im Medizinstudium

Bei der Impfaufklärung und Durchführung von Impfungen hat die Ärzteschaft eine Schlüsselrolle. Bislang war jedoch die Impfausbildung im Medizinstudium uneinheitlich. Deshalb arbeitet die NaLI bei der aktuellen Überarbeitung des „Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin“ (NKLM) mit und setzt sich dabei für eine stärkere Verankerung des Themas Impfen in Studium und Ausbildung der angehenden Ärzte ein.

Der bisherige NKLM enthält zwar Impfthemen als eigenständige Kompetenzen bzw. Lernziele und auch solche, die einen Bezug zum Impfen haben. Diese sind allerdings in verschiedenen Kapiteln angesiedelt, so dass der Stellenwert des Impfens aus Sicht der NaLI nicht optimal abgebildet wurde. Zum einen sollte deshalb bei der Überarbeitung des NKLM das Thema Impfen in Zukunft als fächerübergreifendes, vielschichtiges Kompetenzziel für alle Medizinstudenten übersichtlich und verbindlich verankert werden. Um die Wertigkeit des Ausbildungsinhalts zu erhöhen, sollten zum anderen das Thema Impfen intensiver zum Gegenstand der medizinischen Prüfungsfragen gemacht werden.

In Form eines Beschlusses legte die NaLI die Dringlichkeit ihres Anliegens dem Medizinischen Fakultätentag (MFT) und dem Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) vor:

Der MFT und das IMPP unterstützen das Anliegen der NaLI und haben daher Mitglieder der NaLI und ihrer Geschäftsstelle in der aktuellen Überarbeitung des NKLM in verschiedene Arbeitsgruppen einbezogen.
So setzt sich die NaLI aktuell aktiv dafür ein, dass im Medizinstudium das Thema Impfen einen höheren Stellenwert erhält, um angehende Ärzte noch intensiver zum Thema Impfen zu qualifizieren.

 

Veröffentlichung des Generischen Leitfadens für das Management von Masern- und Rötelnfällen und -ausbrüchen in Deutschland (05.02.2019)

Die Empfehlungen des generischen Leitfadens sollen die verantwortlichen Akteure beim Auftreten einzelner oder mehrerer Verdachts- und Erkrankungsfälle von Masern oder Röteln unterstützen, unverzüglich und adäquat reagieren zu können. Die vorgelegten Empfehlungen richten sich dabei insbesondere an den öffentlichen Gesundheitsdienst auf kommunaler wie auf Landes- und Bundesebene sowie an Tätige im Gesundheitswesen in der ambulanten wie auch stationären Versorgung in den Ländern. Der Leitfaden enthält unter anderem Ratschläge zu Maßnahmen, die bereits im Vorfeld auf das Auftreten von Masern- oder Rötelnfällen oder Ausbrüchen vorbereiten können. Daneben finden sich konkrete Empfehlungen zum Umgang mit Verdachtsfällen und Ausbruchsgeschehen.
Mit dem Leitfaden sollen aber auch für weitere Interessierte (z. B. in Gemeinschaftseinrichtungen) und für die Öffentlichkeit die notwendigen Maßnahmen transparenter gemacht werden.

Generischer Leitfaden für das Management von Masern- und Rötelnfällen und -ausbrüchen in Deutschland, Veröffentlichung der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen (NaLI) (pdf, 149 MB)

Impfschutz des medizinischen Personals - Anschreiben an Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen (09.04.2018)

Studien weisen auf Defizite beim Impfwissen unter Medizinstudenten sowie auf vergleichsweise niedrige Impfquoten des medizinischen Personals hin ((2,3,4)). In den letzten Jahren wurden zudem Masernausbrüche mit Erkrankungen und Übertragungen auch in Krankenhäusern gemeldet.
Auf Initiative der NaLI-AG Masern und Rötelnelimination verschickte die NaLI Schreiben über die Krankenhausgesellschaften der Länder an die Leitungen von Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen. Darin machte sie Arbeitgeber erneut auf die Möglichkeiten und Chancen hinsichtlich des Impfschutzes von medizinischem Personal aufmerksam (durch den § 23a IfSG neu entstanden), der als wichtige Maßnahme zum Patienten- und Eigenschutz angesehen wird.

Positive Rückmeldungen sind dazu erfolgt. In Bayern wurden beispielsweise parallel die Gesundheitsämter um Unterstützung dieser Maßnahme gebeten.

Unterstützung des Impfens durch Betriebsärzte – Impfleistungen nun honoriert (01.01.2019)

In der NaLI-AG PrävG konnte eine Einigung zwischen Vertretern der Betriebsärzte und der Kassen (GKV-Spitzenverband) erzielt werden, so dass die Impfleistungen durch Betriebsärzte nun honoriert werden. Seit Anfang 2019 ist es u.a. über Selektiv-Verträge der DGAUM möglich, dass Betriebsärzte Schutzimpfungen im Betrieb durchführen und ihren Versorgungsauftrag flächendeckend erbringen können. Für eine Teilnahme schreiben sich Betriebsärzte direkt bei der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) ein. Die ersten Vertragspartner der DGAUM sind die Krankenkassen Barmer und Bahn BKK, die hier die Vorreiterrolle einnehmen. Weitere Krankenkassen stehen derzeit in Verhandlungen mit der DGAUM. Das Ziel ist es, dass die Impfleistungen der Betriebsärzte zukünftig mit allen Krankenkassen zentral abgerechnet werden können – wo und wie der Patient versichert ist, ob gesetzlich oder privat, wird dann im Arbeitsprozess des Betriebsarztes keine Rolle mehr spielen.
Weitere Informationen unter https://www.dgaum.de/themen/impfungen-durch-betriebsaerzte/

Beteiligung der NaLI an der Europäischen Impfwoche der WHO Europa 2018 und 2019

Viele Mitglieder der NaLI beteiligten sich an der Impfwoche mit eigenen, vorbildlichen Aktionen, um die Bevölkerung für den bewährten Impfschutz zu sensibilisieren. Die NaLI wies zudem mit einer Pressemitteilung darauf hin:

Im Rahmen der Europäischen Impfwoche 2018 fand im April 2018 zudem die 5. Bayerische Impfwoche statt, an der sich ebenfalls viele Mitglieder der NaLI mit eigenen, vorbildlichen Aktionen beteiligten, um die Bevölkerung für den bewährten Impfschutz zu sensibilisieren.

Bayerisches Ärzteblatt 4/2018: 5. Bayerische Impfwoche 2018 - Schutz des Neugeborenen: Ihr Impfschutz ist auch sein Schutz (pdf)

 

Letzte Aktualisierung: 22.05.2019

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