Monitoring & Daten

Influenza

Gemeldete Influenza-Krankheitsfälle in Deutschland

Die saisonale Influenza („echte“ Grippe) löst jährlich im Winterhalbjahr eine Grippewelle in unterschiedlichem Ausmaß aus und führt regelmäßig zu einer erheblichen Anzahl von Arztbesuchen, Krankenhauseinweisungen und Todesfällen. Hauptsächlich zirkulieren Influenzaviren zwischen der 40. KW (Anfang Oktober) und der 20. Kalenderwoche (Mitte Mai). Dieser Zeitraum wird als Grippesaison bezeichnet.

Da nur der direkte Erregernachweis bei Influenza meldepflichtig ist, wird die Anzahl der wirklichen Influenzafälle deutlich unterschätzt. Zum einen konsultiert nur ein Teil der Patienten einen Arzt und zum anderen können gesetzliche Vorgaben, die Kostenerstattung oder auch die öffentliche Aufmerksamkeit die Anzahl der durchgeführten labordiagnostischen Untersuchungen zusätzlich beeinflussen. Schätzungen zur realen Krankheitslast werden retrospektiv nach jeder Saison durch die Arbeitsgruppe Influenza am Robert Koch-Institut berechnet und jährlich veröffentlicht (Saisonberichte).

Aktuelle Informationen zur Influenzaaktivität werden während einer Grippesaison wöchentlich veröffentlicht (Influenza-Wochenberichte).

Kartographische Darstellung der labordiagnostisch bestätigten Influenzameldungen

Aktuelle Saison (2019/20, bis 33. KW 2020)

Letzte Saison (2018/19)

Laborbestätigte Influenza-Meldungen seit der Saison 2008/09

Laborbestätigte Influenza-Meldungen in der aktuellen Saison (2019/20) pro Woche

Laborbestätigte Influenza-Meldungen in der aktuellen Saison (2019/20) nach Altersgruppen

 

*Bitte inhaltliche Hinweise zur Interpretation der Meldedaten beachten: survstat.rki.de/Content/Instruction/Content.aspx

Letzte Aktualisierung: 18.08.2020

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