RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus)
Gemeldete RSV-Krankheitsfälle in Deutschland
RSV ist ein weltweit verbreiteter Erreger akuter Atemwegsinfektionen in jedem Lebensalter. RSV-Infektionen ähneln in Saisonalität und Symptomatik der Influenza. Hauptsächlich zirkulieren RS-Viren zwischen der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) und der 20. Kalenderwoche (Mitte Mai). Dieser Zeitraum wird als RSV-Saison bezeichnet.
RSV-Erkrankungen verlaufen in der Mehrzahl der Fälle wie eine leichte Erkältung und klingen in der Regel rasch wieder ab. Besonders bei Säuglingen, aber auch bei älteren Erwachsenen, immunsupprimierten Personen und Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen können RSV-Infektionen schwer verlaufen und eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machen oder in seltenen Fällen tödlich enden.
Seit Juli 2023 besteht gemäß § 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Meldepflicht für den direkten oder indirekten Nachweis von RSV, soweit er auf eine akute Infektion hinweist. Dazu gehören auch in ärztlichen Praxen durchgeführte Schnelltests.
Aktuelle Informationen zur Aktivität von RSV sowie weiterer akuter Atemwegserkrankungen werden wöchentlich durch das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht: siehe ARE-Wochenberichte.
Kartographische Darstellung der labordiagnostisch bestätigten RSV-Meldungen pro 100.000 Einwohner
Laborbestätigte RSV-Meldungen der letzten 3 RSV-Saisons
Laborbestätigte RSV-Meldungen pro Woche
Seit der Saison 2024/25
Laborbestätigte RSV-Meldungen pro 100.000 Einwohner nach Alter
in der Saison 2025/26 (bis 11. KW 2026)
in der Saison 2024/25 (gesamte Saison)
*Bitte inhaltliche Hinweise zur Interpretation der Meldedaten beachten: survstat.rki.de/Content/Instruction/Content.aspx





